Daniel Küblböck und die Geschichte mit dem Vorentscheid

Neuer Style und ESC-Pläne: Der ehemalige DSDS-Kandidat will für Deutschland beim ESC 2014 in Kopenhagen teilnehmen.

Na, erinnert ihr euch noch an Daniel Küblböck? Er war einer der vielen Kandidaten in der ersten Deutschland sucht den Superstar-Staffel im Jahr 2003. Der Pop-Titan Dieter Bohlen empfand die Stimme des ehemaligen DSDS-Kandidaten, wie die Stimme von Kermit dem Frosch. War der Küblbock früher noch mit schrägen Klamotten, einer Brille, längeren Haaren und seinem Song „You Drive Me Crazy“ unterwegs, meldete sich der mittlerweile 28-jährige wieder zurück.

Ein neuer Style, der ihn wie eine Justin Bieber-Kopie aussehen lässt, soll wohl nicht mehr an früher erinnern. Doch was hat Daniel nun vor? Er hat Pläne zum Eurovision Song Contest, den er im Mai dieses Jahres für Deutschland gerne vertreten möchte. So bewarb sich Daniel bereits im Oktober 2013 beim Norddeutschen Rundfunk mit einem Song, der sich „Be A Man“ nennt.

Allerdings erteilte man ihm eine Absage. „Erst wurde mir abgesagt, da angeblich alle Plätze schon vergeben seien. Dann sollte ich meinen Song doch schicken, damit er intensiv geprüft werden könne“, sagte er gegenüber der Bild-Zeitung. So versuchte es Daniel Mitte Dezember des letzten Jahres noch einmal, erhielt aber erneut eine Absage.

Von Seiten des NDR heißt es, dass der Song nicht die Kriterien erfüllt, die angefordert werden. Doch der Casting-Star will nicht locker lassen und veröffentlicht den Song unter dem neuen Namen „Daniel Kaiser“ auf seinem YouTube-Kanal. Bis jetzt hat das Video über 140.000 Aufrufe bekommen, die Meinungen sind eher zwiegespaltet.

Doch ob Daniel Küblböck Chancen hat, bleibt fraglich – schließlich entscheiden der NDR bzw. Brainpool über die Wildcard-Bewerber.

Hier könnt ihr in Daniels Song „Be A Man“ reinhören:

Unser Fazit: Wir haben natürlich auch ein Fazit gezogen und sind zum folgenden kleinen Entschluss gekommen: Es ist zwar nett gemeint, dass sich Daniel bewerben möchte, allerdings halten wir den Song für nicht ESC-tauglich. Da haben die anderen Kandidaten (sowohl die sieben bereits bekannten USfD-Teilnehmer, unsere vorgestellten USfD-Picks als auch die anderen Bewerber auf der USfD-Seite) die Chance wirklich schon eher verdient.

Das könnte auch interessant sein...

1 Antwort

  1. Alex Weber sagt:

    Ich finde es schon etwas seltsam, was er sich herausnimmt. Es gibt eine Jury, die entscheidet und das sollte man akzeptieren. Nur für Herrn Kaiser-Ex Küblböck sollen andere Maßstäbe gelten. Es gibt keine gerechten Entscheidungen – wer nicht berücksichtigt wird – findet es immer ungerecht. Ich hoffe nur, dass der NDR/Brainpool hier nicht „umfällt“.

    LG

    Alex

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *