Um die Wurst ging’s beim zweiten Halbfinale

Am meisten Aufsehen erregte wohl Österreichs Vertreter(in) Conchita Wurst, die nicht nur mit ihrem etwas außergewöhnlichen Aussehen, sondern auch mit ihrem Song „Rise Like a Phoenix“ das Publikum beeindruckte. Was sonst noch passierte erfahrt ihr hier…

Nach einem kurzem Rückblick auf das erste Semifinale am Dienstag, startete man mit einem Tanzauftritt diverser Gruppen.

Eröffnet wurde die Show anschließend von Malta mit der Gruppe „Firelight“, die mit ihrem Song „Coming Home“ der britischen Folk-Band „Mumford & Sons“ durchaus ähnlich klangen. Dann ging es weiter mit Israel und Mei Finegold, die mit „Same Heart“ für gute Stimmung beim Publikum sorgte, was jedoch nicht für den Einzug ins Finale reichte. Mit dem norwegischen Vertreter Carl Espen wurde es im Publikum ruhiger. Dennoch sorgte die Ballade „Silent Storm“ für viel Applaus. Einen außergewöhnlichen Auftritt legte dann Georgien mit „The Shin and Mariko“ hin. Polen mit „Donatan & Cleo“ setzten dies mit typisch polnischen Klängen mit dem Song „My Slowianie – We Are Slavic“ fort.

Auch in dieser Show zeigte man zwischen den Auftritten immer wieder kurze Einblicke in das „Eurovision Book of Records“.

Dann war es endlich so weit: Conchita Wurst war dran. Die Vollbart tragende Drag Queen präsentierte ihren Song „Rise Like a Phoenix“ durchaus authentisch, das Publikum applaudierte länger. Auch am Ende der Show fiel auf, dass das Publikum beim Schnelldurchlauf besonders bei Conchita ausgiebiger klatschte.

Im Anschluss zeigte man laute Dance-Klänge aus Litauen von „Vilija Matačiūnaitė“. Die Band „Softengine“ aus Finnland überzeugte das Publikum mit lauten und rockigen Pop-Klängen, erreichten schließlich auch das Finale. Die irische Popgruppe „Can-Linn (feat. Kasey Smith)“ konnte sich dann mit asiatischen Dance-Klängen leider nicht qualifizieren. Der weißrussiche Sänger „TEO“ konnte dann das Publikum mit seinem Song über Käsekuchen überzeugen. Ebenso konnten dies Mazedonien mit „Tijana“, die Schweiz mit „Sebalter“, die Griechen „Freaky Fortune Feat. RiskyKidd“, die ihren Song „Rise Up“ springend auf einem Trampolin performten. Auch hat es die Slovenierin „Tinkara Kovač“ geschafft und auch die Rumänin Paula Seling mit dem lauten Song „Miracle“.

Um die Voting-Zeit nach den Performances zu überbrücken, warf man wieder einen Blick nach Australien, die bekanntermaßen seit mehreren Jahren den Eurovision Song Contest verfolgen und auch teilnehmen wollen, es jedoch nicht dürfen. In einem humorvollen Film sieht man dann, wie Australien in den Süden Europas „umzieht“. Anschließend ein Auftritt einer australischen Tanzgruppe und der Sängern Jessica Mauboy, die mit Ihrem Auftritt ESC-Geschichte schrieb.

Passend zum diesjährigen ESC-Motto „#JoinUs“, rief man im Voraus auf, ein Video eines selbst krierten Eurovision-Dances zu schicken. 26 der besten Tänzer wurden eingeladen und durften nun auf der großen ESC-Bühne auftreten, darunter auch mehrere Deutsche.

Ein Blick in den „Green Room“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Dabei kam es unter anderem zu einem längeren Gespräch zwischen der Moderatorin Lise Rønne und Conchita Wurst. Währenddessen ist wieder das Publikum am toben. Im Gespräch geht es unter anderem um Conchitas Kleidung und Parfum, aber auch, wie man es bereits erwarten konnte, um Wurst.

Als man schließlich zur Verkündung der Ergebnisse kommen wollte, gab es ein teschnisches Problem: die Ergebnisse waren noch nicht alle eingetroffen. Man setzte auf einen weiteren Schnelldurchlauf aller Auftritte. Danach waren aber alle Ergebnisse eingetroffen und man startete mit der Verkündung der Ergebnisse.

Alles in Allem muss man sagen, dass das zweite Halbfinale erneut eine durchaus unterhaltsame und gelungene Show war.

Schon am kommenden Samstag wird dann das Finale des 59. Eurovision Song Contest im Ersten um 21:00 ausgestrahlt. Davor gibt es den großen Grand-Prix-Countdown mit Barbara Schöneberger, nach der Show dann wie jedes Jahr die ESC-Party von der Reeperbahn in Hamburg.

Weitere Infos zum Finale, darunter auch die Startreihenfolge, folgen in Kürze.

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