FragMadeline: Die Antworten (1/3)

Ihr fragt – Madeline Juno antwortet. Anfang des Jahres gaben wir euch die Möglichkeit, Fragen an das Stimmwunder aus dem Schwarzwald zu stellen. Viele Fragen erreichten das Mail-Postfach unserer Redaktion. Nun verging einige Zeit und wir können euch heute die ersten 25 Antworten von Maddy präsentieren. Morgen und am Sonntag folgen die restlichen Fragen mit den dazugehörigen Antworten.

Was? Du hast die Aktion verpasst? Als Trost verlosen wir noch einmal 3 Autogramme von Madeline Juno. Schreibe uns bis Mittwoch eine E-Mail an win [at] escfans [dot] de warum du Fan von Madeline bist und mit etwas Glück erwartet dich bald eine Autogrammkarte im Briefkasten. Viel Glück!

 

Du warst ja bei dem neuen Fernsehsender joiz, wie empfandest du denn die Leute dort?
Ich bin ganz ganz großer joiz Fan! Ich war, kann man tatsächlich genau so ausdrücken, von ALLEM begeistert. Es fing schon allein beim Studio an, wie wahnsinnig cool und flippig alles aufgebaut war. Am meisten begeistert war ich glaube ich davon, dass so viele junge Menschen bei joiz herumwuseln und arbeiten. Und ich dachte so automatisch „Boah, das muss so Spaß machen, hier. Wenn mich irgendwann keiner mehr hören und sehen will klopf ich bei joiz an der Tür und frag’ nach ob ich hier anfangen kann.“ Am liebsten mag ich natürlich Maurice, hihi.

Ich würde gern wissen, was du dir für den ESC 2014 wünschst und was du zu der niedrigen Teilnehmerzahl sagst. Wie würdest du es finden wenn die Big 5 abgeschafft werden würden? Wer war 2013 dein Favorit?
Für den ESC 2014 habe ich mir natürlich viel viel gute Musik gewünscht und erhofft. Da ich dieses Jahr in der Jury saß und mich intensiver als jemals zuvor mit allen Beiträgen befasst habe, stach für mich dieses Jahr erstaunlich vieles positiv heraus und ich musste mir andauernd die Frage stellen, woran das denn liegen kann. Ob der ESC 2014 einfach wahnsinnig viele gute Beiträge hatte oder es einfach jedes Jahr so viele tolle Songs gibt und ich aber vorher nie so dermaßen mit jedem einzelnen Beitrag beschäftigt war und jeden Song vorab so oft gehört habe. Dieses Jahr war ich wirklich baff. Auch dieser ständige Wechsel um die Frage „Wer ist Favorit?!“ Schweden? Armenien? Österreich? Sehr sehr spannend. Aber ich plappere zu viel, weiter geht’s. Ich bin ehrlich gesagt tatsächlich dafür, dass die Big 5 erhalten bleiben. Ich kann mir gut vorstellen dass es hier und da miesepetrige Meinungen über die Big 5 gibt. Aber ist das nicht auch einfach.. Ja, Teil des Grand Prix’s, Teil des ESC’s schon immer gewesen, schon immer Tradition gewesen? Das sollte auch so bleiben, wie ich finde. Der Tradition wegen. 2013 war eigentlich wirklich Only Teardrops, also Dänemark mein Favorit, mhm!

Hast du einen festen Freund?
Seit noch nicht all zu langer Zeit steht es mir wohl nicht mehr zu, mich als den einsamsten Mensch der Welt zu bezeichnen. Das tat es vorher schon nicht, ich weiß, haha.. Aber ich bin ziemlich glücklich verliebt, ja.

Wie kommt es zu deinem Namen Juno, hat er eine besondere Bedeutung für dich?
Als ich mir eines Tages sicher war, ich würde bald einen Künstlernamen brauche, um natürlich mich selbst und meinen Kram zu betiteln und zu vertreten hatte ich mir lange den Kopf zerbrochen. Mein eigener Nachname klingt nicht wahnsinnig wie Musik in den Ohren (budum tz), nein, aber zumindest eignete er sich in meinen Augen nicht dazu und da war ich sicher, ich würde mir etwas dazusuchen müssen. Und das bestenfalls nichts, aus dem Himmel gezogenes, wozu ich keinen Bezug habe. Ich wollte etwas, das trotzdem Teil von mir ist und was trotzdem bestenfalls auch wohlklingend passt. Und was mir als allererstes in den Sinn kam, war Juno. Der Film „Juno“ ist (obwohl ich das immer so ungern sage, weil der Begriff mir nicht genügt um auszudrücken, was dieser Film für mich ist und es aber leider kein anderes Wort dafür gibt) mein allerliebster Lieblingsfilm. Mein.. Therapiefilm, mein Medizinfilm, der Film der mich durch sämtliche schlaflose Liebeskummernächte geführt, mich immerzu in den Schlaf gewogen, zum lachen gebracht, mich auf sämtlichen Reisen begleitet und einfach der einzige Film ist, von dem ich wahrlich und ohne die Finger zu überkreuzen behaupten kann, ihn mindestens 450 wenn nicht sogar 500 Male gesehen zu haben. Ein Jahr lang jeden Abend zum einschlafen. Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Dieser Film ist meine Kummermedizin, mein Mittel gegen Heimweh und einfach alles was ich brauche um mich wieder besser zu fühlen. Dann muss ich einfach nur die DVD anschalten (die ich übrigens inzwischen drei mal besitze.. eine bei meinen Eltern, eine in meiner Wohnung und eine immerzu in meinem Gitarrenkoffer für einsame Hotelnächte). Lange Rede kurzer Sinn. Juno – Nichts könnte mehr Ich oder Teil von mir sein als diese vier Buchstaben, als dieser Film und daher der Name!

Wie groß bist du?
Ich bin 1, 65 ½ m groß!

Wie viele Songs sind auf deinem Album?
Auf „The Unknown“ sind 16 Songs, chronologisch aufgelistet, und so angeordnet, dass sie die Geschichte als jene erzählt, wie sie stattfand, wenn auch hier und da innerhalb meiner Gefühlswelt.

Was hörst du privat für Musik?
Ich liebe Musik. Sehr sehr viel Musik. Und dementsprechend liebe ich viele verschiedene Genres. Beispielsweise liebe ich Alternative und Rock und liebe Bands wie Paramore, Foo Fighters und You Me At Six. Ich liebe Akustische Musik, sei es Pop oder Country oder bloß ganz ganz melancholischer Indie Kram. Wenn ich einmal anfinge Bands aufzulisten, nähme das kein Ende, huiuiui..

Welche Instrumente spielst du?
Ich spiele Gitarre, Ukulele, Banjo, Keyboard und versuche mich natürlich hier und da mal an Percussions, Bass oder beispielsweise auch mal Mundharmonika, Cello oder Geige. Man lernt nie aus!

Und wie lange schon?
Ich spiele Gitarre seit ich 12 Jahre alt bin und war 6 als ich begann, Keyboard und Klavier zu spielen.

Verfolgst du Wintersport oder Fußball oder ähnliches? Bzw interessiert es dich?
Ich liebe Fußball, ganz besonders die EM und WM natürlich. Und ich bin, wo wir gerade dabei sind, BVB Fan!

Wie bist du/seid ihr darauf gekommen, bei unser Song für Kopenhagen/Dänemark mitzumachen?
Tatsächlich wurde ich gefragt und man hat es mir einfach angeboten. Darüber hatte ich mich wahnsinnig gefreut und natürlich, wenn auch nach einer gewissen Ich-muss-mal-noch-überlegen Phase, zugesagt!

Kannst du eigentlich ‚error‘ noch hören oder nervt dich das Lied mittlerweile?
Es gab eine Zeit, da ging mir Error selbst wahnsinnig auf die Nerven. Aber das ist, schätze ich ganz normal, wenn man Tag ein Tag aus diesen einen Song performt, darüber spricht und sich immerzu immer wieder mit ihm auseinandersetzt. Inzwischen ist das schon wieder ein Weilchen her und ich bin, sozusagen, wieder im Reinen mit dem Song.

Was ist das eigentlich für ein Gefühl, im Studio arbeiten zu dürfen und Videos zu drehen?
Für mich ist das ganz normal. Unser Studio in Hamburg ist mein zweites Zuhause, dort habe ich so viele Tage und Wochen verbracht seit ich 14 Jahre alt war und ich freue mich schon so sehr, wenn die Produktion des nächsten Albums beginnt und meine Produzenten und ich uns wieder einsperren und von morgens bis abends die Köpfe rauchen, die Stimmbänder zischen und Finger wundspielen lassen. Ich liebe es im Studio zu arbeiten!
Videos zu drehen ist noch einmal etwas vollkommen anderes. Ich war immer schon sehr interessiert am Schauspiel und hab immer gerne Theater gespielt und mir als Kind immer eine Doppelkarriere als Musikerin und Schauspielerin herbeigeträumt. Und Videos zu drehen ist das wohl coolste und gleich ultra mega anstrengendste der Welt.

Wirst du auf Tour gehen und wenn ja kann man da mit dir reden, Fotos machen etc.?

Wir werden im September auf Tour gehen und ich bin ganz sicher, all das werden wir hinbekommen!

Ich möchte ja mit dir mal ein Lied schreiben, kann ich mal vorbei kommen?
Ich bin sehr viel unterwegs, das könnte vielleicht schwierig werden. Aber ich sollte mir langsam ein Postfach zulegen, welches ich natürlich veröffentlichen werde sobald ich eines habe. Und ich würde mich sicherlich über alles freuen, was mich erreicht!

Wie fandest du es bei joiz?
Ich fand es ganz fantastisch!

War es dein erstes Mal im Fernsehen?
Nein, das war es nicht. Mein erstes mal in einer TV Sendung war bei der NDR Talkshow!

Wie ist der Support von deinen Freunden?
Meine Freunde geben mir unglaublichen Halt, unterstützen mich mit allem was sie haben und sind nach wie vor meine geliebten, selben Freunde, wie immer. Ich bin sehr dankbar für meinen Freundeskreis!

Welches Gefühl hast du, wenn du auf einer Bühne stehst? 
Auf der Bühne fühle ich mich zum Glück wirklich wohl. Ich hatte vor einigen Jahren noch, als sich vieles bloß im Studio abspielte immer Bammel gehabt, ich könnte irgendwann einmal mit meiner Aufgeregtheit auf der Bühne nicht umgehen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mich sogar wirklich wie zuhause Fühle,  auf der Bühne!

Was isst du am liebsten?
Ich esse sehr gerne asiatisch und indisch. Ich liebe Salate, Obst und Gemüse jeglicher Art. Was mein Liebstes Gericht ist, kann ich gar nicht genau sagen. Aber besonders gerne mag ich diesen einen ganz besonderen Gemüseeintopf, den meine Mutter oft kocht, aber ob der einen Namen hat, weiß ich nicht.
Und ich LIEBE Brezeln.

Wie läuft bei dir eigentlich der Prozess des schreiben eines Songs ab?
Einen Prozess gibt es eigentlich gar nicht, meist ist man so in seiner Gefühlswelt oder so mittem im Geschehen eigentlich, dass man nahezu automatisch zur Gitarre greift und auf ein mal sind da all diese Worte, all diese Gefühle, die sind einfach da und müssen nur auf eine Melodie, auf Musik gepackt werden und wollen, dass ihre Geschichte erzählt wird.

Für wen würdest du gerne mal das Vorprogramm bestreiten?
Ich würde ganz gerne mal Paramore oder Tegan and Sara supporten!

Wie viele Haustiere hattest du?
Ich hatte mal einen Hamster, Trixie hieß er. Und einen Kater, der hieß Samy. Dem gefiel es offensichtlich auf dem Bauernhof um die Ecke ein bisschen besser und so ließen wir ihn dort bleiben, oder besser gesagt kam er dann nur noch ab und zu mal bei uns vorbei. Heute haben wir einen Hund, der Balu heißt, und einen faulen Kater namens Leo.

Wie hast du dich gefühlt, als du dich das erste Mal im Radio gehört hast?
Das war sehr aufregend und schön :)

Wie heißt der peinlichste Song, den du damals geschrieben hast?
Oh.. Ich muss um die 12 gewesen sein, als ich anfing Songs zu schreiben und ich weiß nicht ob diese besagte Song einen Namen hatte – es ging aber auf alle Fälle um Schatten an meinen Wänden, die ich versuchte zu bekämpfen.

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