Nach USfÖ-Eklat: Ralph Siegel meldet sich zu Wort

Der Skandal um Andreas Kümmert ist mittlerweile zwei Tage her – nun meldet sich das ESC-Urgestein Ralph Siegel zu Wort und kritisiert hierbei das Voting.

Er ist der Mann, der sich beim Eurovision Song Contest immer wieder ins Gespräch bringt – die Rede ist von Ralph Siegel. Das Urgestein hat im Jahr 1982 mit Nicole einen großen Erfolg gefeiert und hat sich zuletzt mit den drei Teilnahmen San Marinos (Valentina Monetta nahm dreimal in Folge beim ESC teil) beschäftigt.

Nun hat er sich beim Nachrichtendienst „Focus Online“ über den Eklat des deutschen Vorentscheids vom Donnerstag geäußert. Dabei kritisiert Herr Siegel das Abstimmungsverfahren und bezeichnet es als „unerträgliches Voting“. Ihm stellt sich die Frage, weshalb die Zuschauer zweimal die Entscheidung in festen Händen hatten – sein Verbesserungsvorschlag wäre es, die Publikumsabstimmung wieder in die normale Richtung zu lenken.

Was Ralph Siegel ebenfalls nicht nachvollziehen konnte ist, dass die Künstler jeweils zwei Songs einsingen mussten – einen für den ESC in Wien und einen, der danach nicht weiter in Bezug steht. Der Sieg von Andreas Kümmert selbst hat ihn eher wenig verwundert: „Für mich stand schon vor vielen Wochen fest, dass Andreas Kümmert, der mich schon bei ‚The Voice of Germany‘ begeistert hat, der unschlagbare Sieger sein wird.“, sagte er gegenüber Focus Online.

Es ist mit Sicherheit ein Vorentscheidskonzept, das unbedingt eine Umstrukturierung nötig hat – dieser Gedanke dürfte bei den deutschen ESC-Fans schon länger eine Rolle spielen.

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