USfÖ: ARD sieht keinen Bedarf für erneuten ESC-Vorentscheid

Auch wenn für Andreas Kümmert vier Mal so viel angerufen worden ist als für Ann Sophie: Die ARD sieht in der Zweitplatzierten eine würdige Siegerin und daher ist es nicht geplant, den Vorentscheid erneut auszurichten.

Direkt nach seinem Sieg bei „Unser Song für Österreich“ hat Andreas Kümmert seine Titel an die Zweitplatzierte Ann Sophie abgegeben, die nun die deutsche Vertreterin in Wien sein wird. Dies sorgte besonders in den letzten Tagen für viel Diskussion im Netz. Die einen beklagten sich über das Geld, welches sie für das Voting ausgegeben haben, während die anderen einen neuen Vorentscheid verlangten.

Doch wie die ARD nun zu verstehen gibt, ist eine erneute Ausrichtung des deutschen ESC-Vorentscheids keinesfalls in Planung. Der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber hat gegenüber taz.de eine deutliche Absage diesbezüglich erteilt.

Das liegt zum einen an den logistischen Gründen, weil innerhalb der kurzfristigen Zeit weder eine Location zur Verfügung stehen würde noch alle Künstler erneut Zeit hätten. Ein weiterer Grund besteht darin, dass die Bewerbungsunterlagen und die Angaben zum deutschen Beitrag bis Ende der Woche bei der EBU vorliegen müssen. Dies gilt auch für die anderen Ländern, die ihren Beitrag bisher noch nicht vorgestellt haben – Deadline ist nächste Woche Montag. Des Weiteren sieht Thomas Schreiber in Ann Sophie eine würdige Siegerin und gibt an, dass sie stets in allen Abstimmungsrunden immer auf Platz zwei hinter Andreas Kümmert gewesen ist.

Dass Gastgeberin Barbara Schöneberger ohne zu zögern, die Clubkonzert-Gewinnerin danach zur Siegerin erklärt hat, hält der ARD-Unterhaltungskoordinator übrigens für die richtige Entscheidung.

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