ESC 2015: Jurys von Montenegro und Mazedonien disqualifiziert

Kaum ist der Eurovision Song Contest 2015 vorbei, sind in zwei Ländern Unregelmäßigkeiten beim Juryvoting festgestellt worden.

Direkt nach der Finalshow des Eurovision Song Contest 2015 sind in Montenegro und Mazedonien beim Juryvoting Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Da normalerweise jeweils zu 50 Prozent die Jury und die Zuschauer Einfluss auf das Ergebnis haben, wurden hier zu vollen 100 Prozent nur das Voting der Zuschauer berücksichtigt. Die Jurys von Montenegro und Mazedonien sind nachträglich disqualifiziert worden, auf Schwedens Sieg hat dies aber keine Auswirkungen.

Beim nächsten Treffen der Reference Group des Eurovision Song Contest im Juni soll das Thema Juryvoting eine große Rolle spielen. Was nun mit Montenegro und Mazedonien passieren wird, steht noch nicht fest. Im schlimmsten Fall können bis zu drei Jahre Sperre drohen, eine Teilnahme am Wettbewerb wäre dann nicht möglich.

Schon im letzten Jahr machte ein angeblicher Jurybetrug von Georgien die Runde – diese Vorwürfe wiesen die EBU als auch der georgische Fernsehsender GPB von sich. Die Veränderungen in Sachen Juryvoting sollten beim Wettbewerb eigentlich für mehr Transparenz sorgen.

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