Fast 200 Millionen Menschen verfolgten den Eurovision Song Contest 2015

Der Eurovision Song Contest 2015 verzeichnet einen neuen Zuseher-Rekord – in 40 Ländern haben fast 200 Millionen Menschen den Wettbewerb live mitverfolgt.

In einer Pressemitteilung der European Broadcasting Union (kurz: EBU) hat man der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass die drei Live-Shows von insgesamt 197 Millionen Zuschauern in 40 Ländern gesehen wurde. Damit übertrumpft man zugleich die Quoten des Vorjahres um zwei Millionen.

Im Schnitt sind Marktanteile von 39,6 % erreicht worden – für viele Sender bedeutet das auch, dass ihre Quoten um mehr als das doppelte angestiegen sind. Aber auch das Finale konnte im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von sechs Prozent verzeichnen. Bei der EBU zeigt man sich sehr zufrieden: “Wir sind wahnsinnig stolz darauf, dass der Eurovision Song Contest in seinem 60. Jahr erneut bewiesen hat, ein essenzielles Fernseherlebnis für beinahe 200 Mio. Menschen auf der ganzen Welt zu sein. Der Wettbewerb hat gezeigt, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen beste Qualität im Unterhaltungssegment liefert und der Song Contest auch nach 60 Jahren die Kraft hat, die Zuschauer rund um die Welt zu vereinen, sagte EBU-Generaldirektorin Ingrid Deltenre dazu.

In Österreich haben rund 1,7 Millionen Zuschauer das Finale am 23. Mai 2015 gesehen, das entspricht einen tollen Martkanteil von 59,9 %. Richtige Spitzenwerte gab es in Island und Schweden. Obwohl die eigene Kandidatin Maria Olafsdottir den Einzug in das Finale nicht schaffte, erzielte man beim Sieg von Måns Zelmerlöw einen phänomenalen Marktanteil von 95,5 % in Island – in Schweden belief sich der Wert auf 85,6 %. Aber auch in Australien gibt es große ESC-Fans – beim ESC-Debüt in Wien konnten die Liveübertragungen und Wiederholungen 5,7 Millionen Zuseher vor die Bildschirme locken.

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