ESC 2016: Die möglichen und zurückgezogenen schwedischen Austragungsorte im Überblick

Gestern war Einsendeschluss – insgesamt haben sich fünf Städte gemeldet. SVT hat nun die Aufgabe aus den acht möglichen Austragungsorten die perfekte Location für den Eurovision Song Contest 2016 zu finden.

Der Einsendeschluss ist vorüber und auf die Bewerbung für die Austragung des Eurovision Song Contest 2016 haben sich insgesamt fünf Städte gemeldet. SVT wird sich in der nächsten Zeit die acht angebotenen Locations ansehen und bewerten.

Die möglichen Austragungsorte für den ESC 2016:

Göteborg: Die Stadt bietet das Scandinavium, welches im Jahr 1971 gegründet worden ist,  an. Die Kapazität umfasst maximal 14.000 Zuschauer. Der Eurovision Song Contest hat hier bereits im Jahr 1985 Einzug gehalten und ist von 2003 bis heute auch für den Vorentscheid „Melodifestivalen“ einer der vielen Austragungsorte.

Linköping: Hier könnte man die Saab Arena anbieten, die bis Juni 2014 noch den Namen „Cioletta Center“ trug. Die Kapazität beträgt maximal 11.500. Auch sie ist eines der Austragungsorte für die Melodifestivalen gewesen – in den Jahren 2005, 2008, 2011 und 2014.

Örnsköldsvik: Das Fjällräven Center hat im Jahr 2006 eröffnet, damals noch unter dem Namen „Swedbank Arena“. Mit einer Kapazitätsgröße von ca. 9.800 hat man sich ebenfalls als Bewerber angemeldet (Austragungsort des Melodifestivalen in den Jahren 2007, 2010 und 2014).

Sandviken und Gävle: Bei einer möglichen Zusage haben die beiden Städte vor, den Eurovision Song Contest 2016 gemeinsam auszutragen. Man könnte die Göransson Arena zur Verfügung stellen – Kapzität maximal 10.000. Die Arena fungierte 2010 als Austragungsort für den schwedischen Vorentscheid.

Stockholm: Schwedens Hauptstadt ist zudem auch der einzige Bewerber, der gleich vier Arenen im Rennen hat. Dazu zählt zum einen das Annexet, welches aber aufgrund der geringen Kapazitätsgröße (ca. 3.950), wohl keine großen Chancen haben wird. Die zweite Location wäre das Ericsson Globe Center (Kapazität: maximal 16.000) – hier fand der Eurovision Song Contest 2000 statt, sowie das Melodifestivalen-Finale in den Jahren 2002 – 2012. Die anderen beiden Austragungsorte, die sich beworben haben, sind die Tele 2 Arena (Kapazitätsgröße: maximal 45.000 Zuschauer) und das Hovet (Kapazität: maximal 9.800).

Die zurückgezogenen Bewerber:

Göteborg: Zwar ist man mit dem Scandinavium noch dabei, jedoch steht die Ullevi Arena nicht mehr zu Debatte. Es sei in Planung gewesen, dass Station mit einem Dach abzudecken – die Idee ist aus Kostengründen mittlerweile kein Thema mehr.

Malmö: Somit wird die Stadt Malmö nach der Austragung des Eurovision Song Contest 2013 nicht erneut eine mögliche Chance dafür haben. Die Bewerbung ist am 11. Juni 2015 zurückgezogen worden – als Grund für den Rückzug gab man die zu starke Auslastung der Malmö Arena für den Zeitraum des Wettbewerbs an.

Stockholm: Die Friends Arena ist keine Option mehr, die Bewerbung zog man am 12. Juni 2015 zurück. Man sei an einer Ausrichtung des Eurovision Song Contest nicht interessiert, heißt es. Stockholm ist dennoch mit vier anderen Arenen weiterhin im Rennen.

 

Die endgültige Entscheidung über den Austragungsort fällt der schwedische Sender SVT bis spätestens Anfang August 2015.

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