All eyes on Frans

Am Samstag noch in Stockholm auf der Siegerbühne des Melodifestivalen und heute schon bei uns im Portrait.

Frans vinner Meldoifestivalen 2016

Frans nach seinem Gewinn beim Melodifestivalen 2016. (c) Stina Stjernkvist/SVT

Frans Jeppsson Wall, besser bekannt als Frans, ist gerade mal 17 Jahre alt und damit der zweitjüngste Gewinner des Melodifestivalen aller Zeiten. Nur Carola, die 1983 gewann, war noch ein Jahr jünger. Er kommt aus dem südlichsten Teil in Schweden, genauer gesagt aus Ystad.

Der junge Schwede hatte bereits in noch jüngerem Alter mit der Musik angefangen. So sang er zum Beispiel 2006 für die schwedische Fußballmannschaft zur WM einen Song. Mit gerade mal sieben Jahren.

Nun, zehn Jahre später, steht er wieder auf einer großen Bühne. Erst beim Melodifestivalen und im Mai dann auch beim Eurovision Song Contest. Das nenne ich eine echte Steigerung.
In Schweden wurde Frans schon bereits vor dem Finale sehr hoch auf den Sieg gehandelt und auch auf dem internationalen Parkett konnte er schon einige Wellen schlagen.

Nach seinem Gewinn am Samstag waren aber nicht alle Fans begeistert. Und auch in Schweden brach nicht jeder in Freudentränen aus, dass am 14. Mai ein 17-jähriger Mädchenschwarm auf der Bühne stehen wird.

Nicht zuletzt liegt das an seinem Song „If I were sorrry“, dem schon in vielen Blogs und Foren vorgeworfen wurde ein Abklatsch vom aktuellen Charthit „Catch and Release“ von Matt Simons zu sein.

Was daran stimmen könnte und wie der Song allgemein daherkommt, wollen wir nun in unserem kurzen Songcheck genauer betrachten.

Geschrieben wurde der Song von Oscar Fogelström, Michael Saxell, Fredrik Andersson und Frans selbst.

Frans Bühnenperformance ist im Vergleich zu seinen anderen Mitstreitern aus dem Melodifestivalen eher minimalistisch. Er steht auf der halbdunklen Bühne und nur im Hintergrund leuchtet eine LED-Wand die ab und zu ein paar seiner wichtigsten Textbestandteile anzeigt.

Auch ist nicht besonders viel Bewegung in seiner Show. Er steht mehr ruhig da und lässt den Song wirken. Und das ist es vielleicht auch, was ihn und das Lied ausmacht: Die Einfachheit und auch die Leichtigkeit die er ausstrahlt. Kein großes Tam-Tam einfach nur er, der Song und das Publikum.

Zu den Vorwürfen, der Song erinnere zu sehr an Matt Simons „Catch an Release“ lässt sich sagen, dass natürlich eine gewisse Ähnlichkeit nicht von der Hand weisen lässt, aber das auch einfach der Song ist. Er ist ruhig, zeichnet sich durch den leichten Beat im Hintergrund und Frans Art zu singen aus, die für mich etwas an Sprechgesang erinnert.

Ob dieser Vorwurf weitere Konsequenzen haben könnte, wird sich bestimmt noch zeigen.

 

Was sagt ihr zu Frans und seinem Song. Hättet ihr euch einen anderen Vertreter für Schweden gewünscht oder ist er genau der Richtige. Hinterlasst uns einen Kommentar oder schreibt uns bei Facebook oder Twitter.

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