All eyes on ManuElla

Heute werfen wir einen Blick nach Slowenien. ManuElla steht heute bei unserer Rubrik All eyes on im Rampenlicht.

Wenn man sie sieht, könnte man meinen, es wäre Taylor Swift. Wenn man sie hört, könnte man meinen, es wäre Shania Twain. Aber es ist ManuElla.

ManuElla nach ihrem Gewinn des slowenischen Vorentscheids (c) RTVSLO

Die 26-jährige Manuella Brečko soll in diesem Jahr die bisher eher bescheidene ESC Bilanz für ihr Heimatland Slowenien aufbessern. Diese fällt leider etwas mau aus. Gerade mal vier Finaleinzüge schaffte das kleine Land bei Österreich in den letzten zehn Jahren.

Die Slowenin, die in Cleje geboren wurde, soll es in diesem Jahr mit einer Nummer versuchen, die im ersten Moment an einen Countrysong erinnert. Das ist sie aber gar nicht. Das Banjo am Anfang lenkt zwar zunächst in diese Richtung, die ändert sich dann aber schnell. Wie genau seht ihr gleich in unserem Songcheck.

ManuElla ist Sängerin und Songschreiberin und hat in Slowenien bereits einige Erfahrungen in Castingshows gesammelt. Schon 2011 hatte sie am Vorentscheid für den ESC teilgenommen und wurde Vierte.

In diesem Jahr reichte es für den Sieg und das Ticket zum ESC. Wobei der ausrichtende Sender RTVSLO es recht schwer hatte, die Zuseher bei der Stange zu halten, nachdem Maraaya im letzten Jahr, trotz des großen Hypes um ihr Lied, dann doch im Finale unterging.

Ob es ManuElla in diesem Jahr auch so ergehen könnte, wollen wir nun in unserem Songcheck zu ihrem Lied „Blue and Red“ ansehen.

Geschrieben wurde der Song von Manuella selbst zusammen mit Marjan Hvala und Leon Oblak.

Wie schon erwähnt, lässt das Banjo am Anfang des Songs zunächst auf eine Countryrichtung vermuten. Das ändert sich dann aber recht schnell und spätestens im Refrain, ist auch dem Letzten klar, dass wir uns doch im klassischen Pop Genre befinden.

Leider geben weder der Text („Blue is Blue and Red is Red“) sowie ManuEllas Performance recht wenig her. Auch ihr plötzlicher Kostümwechsel in der Mitte des Songs wird wohl nur sehr wenige Unüberzeugte hinter dem Ofen hervorlocken.

Ihre langen „Eyyeyey“s zwischen und in den Strophen wirken auch eher abschreckend und könnten den Eindruck vermitteln, den Textschreibern wäre zwischenzeitlich nichts mehr eingefallen.

Nichtdestrotz geht der Song ins Ohr. Nur leider braucht das ein bis zwei Wiederholungen und diese wird die Sängerin bei ESC leider nicht haben.

Hier könnt ihr euch ein eigenes Bild über den Song und ManuEllas Auftritt machen.

 

Was sagt ihr zu Sloweniens Auswahl in diesem Jahr? Ist ManuElla die slowenische Taylor Swift und wird alle überraschen oder schon im Halbfinale ausscheiden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen oder schreibt uns bei Twitter oder Facebook.

Das könnte auch interessant sein...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *