All eyes on Rykka

Wir gehen in das Ursprungsland des Eurovision Song Contest – in die Schweiz. In diesem Jahr soll Rykka das vorzeitige Aus von Mélanie René im Vorjahr vergessen machen. Wird das mit ihrem Song „The Last Of Our Kind“ funktionieren oder serviert man uns wieder nur Durchschnittskost?

RykkaSchweiz

(c) eurovision.tv

Die Schweiz – vor über sechzig Jahren ging hier der allererste Eurovision Song Contest über die Bühne. Und auch bis heute möchte man gerne wieder an die alten Erfolge anknüpfen – diesmal soll es die schweizerisch-kanadische Sängerin Rykka richten, deren richtiger Name Christina Maria Rieder ist.

Dabei ist die 30-jährige nicht Schweizer Herkunft, sondern kam in Vancouver zur Welt. Mit 15 Jahren begann sie das Gitarrespielen zu erlernen und absolvierte zu dieser Zeit kleinere Auftritte. Als sie anschließend ihr Gesangsstudium am Vancouver Community College abgeschlossen hat, zog es Rykka von Vancouver nach Toronto. Mit „Stars & Satellites“ nahm sie im Jahr 2008 ihr erstes Album auf, damals aber noch unter ihrem richtigen Namen Christina Maria – zwei Jahre später folgte Album Nummer zwei (Straight Line). Im selben Jahr ist ihr zweites Album ebenfalls in der Schweiz veröffentlicht worden und tritt seitdem immer wieder dort oder auch in Deutschland auf.

Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Kodiak“ legte sie ihren richtigen Namen ab und ist seit diesem Zeitpunkt in der Musikbranche mit ihrem Künstlernamen Rykka unterwegs. 2016 entschloss sie sich am Schweizer Vorentscheid teilzunehmen – und das mit Erfolg: sie gewann und wird ihren Song „The Last Of Our Kind“ beim Song Contest präsentieren. Weiterhin gab die Sängerin an in diesem Jahr noch auf Tour zu gehen sowie ihr mittlerweile viertes Album im Laufe des Herbsts auf den Markt bringen zu wollen.

Abschließend gehen wir im Rahmen unseres Songchecks kurz auf ihren Beitrag „The Last Of Our Kind“ ein.

Ist man in der Schweiz von seinen besten Beiträgen weit entfernt? – so sieht es aus: Denn Rykkas Song ist recht neutral gehalten und man könnte den Eindruck vermittelt bekommen, dass das Land überhaupt keinen Sieg anregen will. Das Lied muss sich zwar jetzt nicht verstecken, doch die Schweiz konnte in den Vorjahren deutlich bessere Beiträge zum Eurovision Song Contest schicken – insgesamt also eher Mittelmaß und nicht wirklich etwas Besonderes.

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