All eyes on Hovi Star

Nach dem großen Erfolg von „Golden Boy“ in Wien letztes Jahr versucht es Israel weiter mit englischsprachigen Songs. Auch Hovi Star, der Repräsentant für 2016, singt auf Englisch – die Ballade erinnert einen wieder sehr an einen osteuropäischen Beitrag mit westlicher Musik vermixt.

HoviStarESC

(c) Ronen Akerman

Lange hatte Israel keinen Erfolg auf der europäischen ESC-Bühne, doch letztes Jahr stach das Land heraus – zu verdanken ist es dem „Golden Boy“ Nadav Guedj. Es liegt natürlich auf der Hand, dass man ein so gutes Ergebnis gerne nochmal erreichen würde. Dafür wurde in der israelischen Version von Rising Star der 29-jährige Hovi Star ermittelt, der Israel mit seinem Song „Made of Stars“ vertritt.

Seinen ersten Versuch als Musiker startete er im Alter von 14 Jahren, in dem er sein erstes Album aufgenommen hat. Da zu dieser Zeit jedoch der gewünschte Erfolg ausgeblieben, besuchte Hovi vorerst weiterhin die Schule. Danach verpflichtete sich der Sänger für den Militärdienst und war während dieser Zeit Mitglied in der Band HFC. Natürlich ließ er es sich nicht entgehen an der Castingshow „Kochav Nolad“ teilzunehmen, wo er einen siebten Platz erreicht hat.

Selbst wenn es anfangs mit der Musikkarriere nicht funktionieren wollte, hat Hovi Star nicht aufgegeben und es einfach weiterversucht. Daraufhin folgten Veröffentlichungen mehrerer Singles sowie zahlreiche Auftritte. Außerdem schreibt der israelische Sänger auch Songs für andere Künstler. Er selbst wird beim ESC übrigens seinen Song „Made of Stars“ vortragen – Hovi gibt unterdessen zu, dass es sein Kindheitstraum war, einmal an diesem Musikwettbewerb teilzunehmen – dieser Traum ist nun geglückt. An seinem Lied mussten allerdings nachträglich noch kleine Feinheiten durchgeführt werden, da die Menschen in Israel von der ursprünglichen Version nicht sonderlich angetan waren. Ob die Veränderung dem Song gut getan hat, schauen wir uns in unserem kurzen Songcheck an.

Und in der Tat ist es die folgerichtige Entscheidung gewesen, den Song noch einmal zu überarbeiten – zwar hat man damit jetzt nicht das Rad neu erfunden, für Zwischendurch allerdings völlig in Ordnung. Seinem Vorgänger Nadav Guedj wird er das Wasser allerdings nicht reichen können, dafür ist der Titel nicht einladend genug. Seine Chancen auf einen möglichen Finalplatz könnten durchaus vorhanden sein, wirkt aber dennoch irgendwie eher unwahrscheinlich.

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