All eyes on Highway

Montenegro schickt eine vierköpfige Band ins Rennen, die von außen eher wie Softies wirken. Das ändert sich aber schlagartig, wenn es um ihren Song „The Real Thing“ geht – in das aber im guten Sinn gemeint?

Highway

(c) eurovision.de

Über die montenegrinische Band Highway lassen sich nur erstaunlich wenige Informationen vorfinden – bekannt ist zum einen, dass sie aus den vier Mitgliedern Peter Tošić (Gesang), Marko Pešić (Gitarre und Gesang), Bojan Jovović (Keyboarder) und Luka Vojvodić (Gitarre und Gesang) besteht. Ursprünglich gehörten dieser Formation nur drei Menschen an, Bojan Jovović ist vor kurzem als Neuzugang zur Gruppe dazugestoßen.

Ihren Bekanntheitsgrad erreichte die Band durch die Teilnahme bei „X Factor Adria“, wo sie den vierten Platz belegt haben. Weiterhin haben die Männer an einem montenegrinischen Festival teilgenommen und dort Rang drei erzielt. Man könnte nun daraus schließen, dass sich bei den Bandmitgliedern um Softies handelt – doch dieser Schein trügt, wenn sie ihren Song „The Real Thing“ vortragen werden. Ob die Aussage im postiven Sinn gemeint war oder doch für Entsetzen sorgt, ist nun ein Fall für unseren Songcheck.

Dass die Beiträge aus Montenegro manchmal durchaus ungewöhnlich sind, ist wahrlich nichts Neues – um den Auftritt von Who See & Igranka von 2013 nur mal als ein Beispiel zu nennen. Doch der diesjährige Beitrag legt nochmal ein Schippe oben drauf und sprengt völlig den Rahmen – und das ist keinesfalls postiv gemeint. Den ausgefallenen Hardrock, den die vier Typen da präsentieren, kann man sich beim besten Willen nicht antun. Wenn ihr euch in den Song reinhört, werdet ihr uns verstehen. Da haben die Balkanlieder in den letzten zwei Jahren für deutlich bessere Atmosphäre gesorgt. Ob Highway mit „The Real Thing“ ein Kandidat für das Finale ist, ist ein wenig zweifelhaft.

 

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