All eyes on Freddie

Ein gutaussehender Typ mit rauchiger Stimme – das ist Ungarns Gesamtpaket für den Eurovision Song Contest 2016. Wir schauen, wer hinter Freddie steckt und welche Chancen sein Song „Pioneer“ hat.

Freddie

(c) Máté Gregus

Der ungarische Sender MTV schickt Freddie zum Eurovision Song Contest 2016 nach Stockholm, nachdem dieser den nationalen Vorentscheid „A Dal“ mit Bravur gewonnen hat. Damit konnte er auch Wiederholungtäter András Kállay-Saunders hinter sich lassen, der für das Land übrigens im Jahr 2014 beim ESC angetreten ist. Freddies richtiger Name lautet Gábor Alfréd Fehérvári und ist erst im letzten Monat 26 Jahre alt geworden.

Seinen Weg zur Musik hat er gefunden, als er begonnen hat, Texte zu übersetzen sowie Gedichte in englischer und ungarischer Sprache zu verfassen. Weiterhin ist der Sänger ein großer Fan von Basketball und spielt sogar auch Gitarre. Freddies Durchbruch im Musikbusiness gelang ihm im Jahr 2014 nach seinem Studium im Bereich Hotelmanagement als er an der ungarischen Version von „Rising Star“ teilgenommen hat. Nach seiner Teilnahme an der Castingshow, veröffentlichte Freddie mit „Mary Joe“ seine erste Single. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten – in binnen kürzester Zeit erreichte der Song zahlreiche Aufrufe und verkaufte sich ebenfalls sehr gut – das Resultat ist, dass das Lied sich drei Wochen lang in den offiziellen Top 40-Charts in Ungarn gehalten hat.

Außerdem absolviert Freddie auch eine Menge an Auftritten – sei es mit der Band oder als Solokünstler. Beim ungarischen Vorentscheid „A Dal“ ist beim Finale vom 27. Februar 2016 klar gewesen – Freddie löst das Ticket für den ESC und darf somit nach Stockholm fahren. Dort wird uns seinen Titel „Pioneer“ präsentieren, welchen wir auch gleich im Songcheck unter die Lupe nehmen werden. Weiterhin hat der Sänger verraten, wenn der Eurovision Song Contest 2016 vorbei ist, wird er an seinem ersten Album arbeiten – für die Fans wird also schon mal an musikalischem Nachschub von Freddie fleißig gearbeitet.

Zum Abschluss schauen wir uns eben Freddies „Pioneer“ noch kurz an – der ESC-Beitrag beweist sich als eine der stärkeren Titel im Wettbewerb, eine feine Note kommt durch seine rauchige Stimme zum Vorschein. Das mag zwar für die ein oder anderen als Zumutung gelten – doch Ungarn wird mit ziemlicher Sicherheit in das ESC-Finale einziehen, da die Finalquoten für das Land immer sehr hoch sind.

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