Andorra und Luxemburg planen weiterhin kein Comeback zum ESC

Dass es aus Andorra und Luxemburg bezüglich einer ESC-Teilnahme jedes Jahr immer nur Absagen hagelt, scheint mittlerweile Standard zu sein – so plant man auch 2017 keine Rückkehr.

Es ist schon viele Jahre her, wo noch Andorra und Luxemburg aktiv am Eurovision-Geschehen teilgenommen haben – diese Zeiten haben beide Länder aber schon längst hinter sich. Daher ist es freilich keine große Überraschung, dass man auch im kommenden Jahr keinen Starter zum Eurovision Song Contest schicken wird.

Aus Andorra heißt es, dass es derzeit keine Planungen bezüglich einer Teilnahme am Eurovision Song Contest 2017 gibt. Der Sender RTVA spricht von verschiedenen Gründen, die gegen eine Teilnahme sprechen und man momentan andere Prioritäten hat. Das Land gab im Jahr 2004 sein Debüt, verpasste jedoch bis zur vorerst letzten Präsenz im Jahr 2009 jedes Mal das Finale. Nach dem Tschechien in diesem Jahr zum ersten Mal das Finale erreicht hat, ist Andorra das einzige Teilnehmerland, dass keine Finalteilnahme verzeichnen kann.

Der luxemburgische Sender RTL hat sich ebenfalls gegen den Eurovision Song Contest 2017 ausgesprochen – ohne jegliche Erläuterung von Gründen. Zuletzt hat man das Land im Jahr 1993 gesehen, bevor man sich für eine langen Rückzug entschieden hat. In seiner aktiven ESC-Zeit konnte Luxemburg wahrlich Erfolge feiern – man konnte den Wettbewerb ganze fünfmal gewinnen. Zu Beginn der 90er sanken im Land jedoch die Einschaltquoten, aber auch die Platzierungen ließen die Erwartungen nicht gerecht werden, weshalb der Sender nicht mehr länger in den Eurovision Song Contest investieren wollte.

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