Deutschland: Xavier Naidoo kritisiert ESC-Shitstorm

Seine Nominierung als deutscher Vertreter für den ESC 2016 ist beim deutschen Volk nicht gut angekommen – nach einem heftigen Shitstorm zog der NDR Naidoos Teilnahme wieder zurück. Nach monatelangem Schweigen hat sich der Sänger nun zu Wort gemeldet.

Nachdem der norddeutsche Rundfunk in voller Freude bekanntgegeben hat, dass Xavier Naidoo für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 teilnehmen wird, haben sie das allerdings ohne die Rechnung des deutschen Volkes gemacht. Denn diese kritisierten kurz nach Bekanntwerden von Naidoos Nominierung seine Teilnahme heftig – in binnen kürzester Zeit entfachte sich im Netz ein großer Shitstorm. Grund dafür sind Xaviers politische Äußerungen, die als umstritten gelten. Das führte beim NDR dazu, dass man nach wenigen Tagen die Nominierung wieder rasch zurückgenommen hat.

Nach diesem Vorfall hat Xavier Naidoo darüber lange kein einziges Wort verloren – bis zu dem Zeitpunkt, an dem seine Dokumentation „Die Xavier Naidoo-Story“ am Dienstagabend beim Sender VOX über den Bildschirm nach „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ geflimmert ist.

„Es war für mich immer klar, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob die in der Lage sein werde, mich auch wirklich durchzuboxen. Ich wusste natürlich, es wird einen Riesenshitstorm geben“, erklärte Naidoo. Er habe sich aber auf den Wettbewerb gefreut und hätte sich „richtig reingekniet“. Weiterhin sagt er: „Wenn es eine Demokratie nicht aushält, dass ein kleiner Sänger aus Mannheim sein Maul aufmacht, dann ist die Demokratie auch nichts wert.“ Die Sendung steht nach deren Ausstrahlung allerdings heftig in der Kritik, wie das Medienmagazin DWDL vermeldet.

Nun steht beim NDR ein Umdenken beim Vorentscheidskonzept an und da können wir nur hoffen, dass man einen passenden Song für den Eurovision Song Contest entwickelt und natürlich einen Musiker findet, der das Gesamtpaket perfekt macht. Natürlich möchte man die Pleite von Deutschland beim Wettbewerb möglichst schnell wieder wett machen.

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