Bosnien-Herzegowina: Es sieht nicht gut für den ESC 2017 aus

Hinter Bosnien-Herzegowinas Teilnahme für den ESC 2017 steht weiterhin ein großes Fragezeichen. BHRT möchte Ende Juni den Sendebetrieb vorrübergehend einstellen, während die EBU dazu appeliert, dass Maßnahmen ergriffen werden sollen.

Es steht weiterhin in den Sternen geschrieben, wie es um Bosnien-Herzegowinas Teilnahme für den Song Contest im kommenden Jahr aussieht. Der Sender BHRT hat Probleme mit den Finanzen – im Laufe der Zeit hat sich ein Berg an Schulden angehäuft. Die Teilnahme vor fast einem Monat konnten Sponsoren immerhin noch ermöglichen, doch das bewährt nicht vor den Schulden, die allmählich beglichen werden müssen.

Es sind fast 13 Millionen Euro, die vom Sender nicht bezahlt werden können. Deshalb hat man sich im Sarajevo dazu entschlossen den Sendebetrieb von BHRT ab Ende Juni vor eine temporäre Zeit einzustellen. Die Direktion des Senders sieht keine andere Wahl als den Betrieb erstmal zu stoppen. Die Europäische Rundfunkunion zeigt sich von dieser Entscheidung sehr bekümmert und fordert die Regierung dazu auf, die Dringlichkeit der Situation zu erkennen und nicht nur die Strukturen zu reformieren, sondern auch Maßnahmen zu ergreifen.

Es geht darum für BHRT eine Langzeitlösung für die finanziellen Schwierigkeiten zu finden. Wir sind gespannt, wie es in diesem Fall weitergehen wird und bleiben natürlich an diesem Thema dran.

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