Eurovision: Willkommen im Sommerloch!

Das eurovisionäre Sommerloch ist wieder da – eine Zeit, in der es kaum bis wenige Eurovision-News geben wird.

Wer die letzten Tage auf unserer Seite war, wird festgestellt haben, dass es hier äußerst ruhig geworden ist. Das ist dem Sommerloch geschuldet, welches sich jedes Jahr nach dem ESC-Finale so langsam ausbreitet. Da die Europameisterschaft 2016 gerade ohnehin schon auf Hochtouren läuft, ist der Sommer quasi immer die Jahreszeit, in der die sogenannte „Post Eurovision Depression“ eintritt – heißt vereinfacht: es wird vorerst deutlich weniger News zum Eurovision Song Contest geben, der im nächsten Jahr in der Ukraine vorfindet.

Heute vor acht Tagen ist die Fußball-EM im Frankreich gestartet und unsere deutsche Nationalmannschaft hat bisher auch zwei Vorrunden-Spiele absolviert. Das erste Spiel bestritt der deutsche Kader am 12. Juni mit einem 2:0-Sieg gegen die Ukraine. Am Donnerstagabend standen sie schließlich der polnischen Mannschaft gegenüber – das Ergebnis der Partie endete für beide Teams torlos. Unser deutsche Fußball-Elf ist wieder am Dienstag gegen Nordirland dran. Doch selbst bei der Europameisterschaft läuft nicht alles harmonisch ab: England und Russland kassierten Verwarnungen vor der UEFA, weil die Fans für Randale während des Spiels gesorgt haben. Beide Teams spielen nun auf Bewährung, weitere Fälle ereigneten sich wieder gestern Abend – gegen Kroatien und Türkei ist ebenfalls ein Disziplinarverfahren in die Wege geleitet worden.

Wenn wir auf die Eurovision zu sprechen kommen, dann musste Jamala einige Zeit lang Kritik für ihren Sieg einstecken, doch mittlerweile ist auch hier Ruhe eingekehrt. Und was gibt sonst noch aus der ESC-Welt zu berichten? Zum einen wird der Interval-Act „Love Love, Peace Peace“ von Måns Zelmerlöw und Petra Mede demnächst als Single erscheinen. Außerdem plant die Schweiz teilweise Veränderungen bei ihrem nationalen Vorentscheid – am Konzept selbst ändert sich nichts. Die Bewerbungen an sich sollen jedoch einen „zwingenden schweizerischen Bezug“ haben. Eine Jury aus Musikexperten wird alle Beiträge prüfen und darauf achten, dass die Regeln eingehalten wurden. Aus den Einsendungen werden nach Einsendeschluss insgesamt 20 Kandidaten ausgewählt, die sich einem Livecheck unterziehen müssen.

Ansonsten ist die spanische „X Factor“-Siegerin der ersten Staffel Maria Villalón durchaus einer Teilnahme am Eurovision Song Contest interessiert und in Australien gibt es schon erste Gerüchte und Forderungen um den Wunschkandidaten für 2017 – natürlich muss hier noch die Teilnahme geklärt werden. Und zu guter Letzt wird der israelische Vorentscheidmodus anders als zunächst gesagt, geändert. Demnach wird nicht die israelische Version von „Rising Star“ erneut für die Ermittlung des ESC 2017-Kandidaten herhalten, sondern es soll ein komplett neuer Vorentscheid aus dem Boden gestampft werden. Der Grund hierfür ist das Ende des Rundfunks IBA, dass zum 01. Oktober durch den neuen israelischen öffentlichen Rundfunk IPBC ersetzt werden soll.

Das war es dann auch soweit mit den Neuigkeiten rund um den Eurovision Song Contest. Wir halten natürlich weiterhin die Ausschau auf neue Entwicklungen und informieren euch darüber dementsprechend.

Das könnte auch interessant sein...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *