ProSieben verzichtet 2016 auf den Bundesvision Song Contest

Nach Stefan Raabs Weggang aus dem TV-Geschäft ist völlig unklar gewesen, welche Formate auch ohne den Entertainer weitergehen werden. Der Bundesvision Song Contest beispielsweise wird in diesem Jahr nicht stattfinden.

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Stefan Raab und Mark Forster beim BuViSoCo 2015

Es ist quasi schon über ein halbes Jahr her, als sich Stefan Raab dazu entschieden hat, dem Fernsehen den Rücken zu kehren. Danach herrschte lange Zeit Ungewissheit welche Formate auch ohne Mitwirkung des Entertainers weitergehen werden. So beerbt „Schlag den Star“ (mittlerweile eine Live-Show) die Sendung „Schlag den Raab“ und wird von Elton moderiert. Aber auch die PokerStars.de-Sendung wird weitergeführt. Sämtliche Promi-Spaßformate (Wok-WM, Stock Car Crash Challenge etc.) scheinen Geschichte zu sein – stattdessen versucht sich der Sender an eigene Show-Events. Aber auch der Bundesvision Song Contest wird in diesem Jahr keine Ausstrahlung finden.

Wie die Webseite wunschliste.de mitteilt, hat sich der Sender dazu entschlossen, den Wettbewerb in diesem Jahr nicht zu veranstalten. Ob dies nun nach Stefan Raabs Ausscheiden auf eine endgültige Einstellung hinausläuft, wurde jedoch nicht weiter erläutert. Der Bundesvision Song Contest wurde im Jahr 2005 von Stefan Raab ins Leben gerufen – dort duellierten sich die sechzehn Bundesländer und hofften auf viele Punkte für einen Sieg – also wie der Eurovision Song Contest eigentlich. Der Wettbewerb ist eine Anlaufstelle für bereits etablierte Bands und Künstler, aber auch für absolute Newcomer gewesen. Der bis dato letzte Sieger der Show ist Mark Forster mit seinem Song „Bauch und Kopf“, der für Rheinland-Pfalz angetreten ist.

1 Antwort

  1. Nils Höer sagt:

    Es ist immer wieder sehr schade, wenn ein Modorator vom TV Sender verabschiedest, das dann auch gleich die Sendungen aus dem Programm gesstriechen werden, anstatt für die Sendung einen neuen Modorator bzw. in zusuchen. Die Sendung der Bundesvision Song Contest wird gestriechen und nicht erst ein Nachfolgen gesucht. Schade.

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