Ukraine: Gastgeberstadt-Bekanntgabe bis auf Weiteres verschoben

Die Ukraine sorgt für ein Wirrwarr – zum 1. August sollte die Stadt bekanntgegeben werden, die den ESC 2017 austragen wird. Dann sollte bereits letzten Mittwoch die Bekanntgabe erfolgen, nur um dann erneut auf den heutigen Tag hinzuweisen. Jetzt aber ist erstmal klar: Es wird noch Zeit vergehen, bis eine ukrainische Stadt auserkoren wird.

Ein leichtes Durcheinander hat sich in den letzten Tagen beim ukrainischen Fernsehsender NTU abgespielt – normalerweise sollte am heutigen Montag der Öffentlichkeit preisgegeben werden, welche ukrainische Stadt den Eurovision Song Contest 2017 austragen wird. Aus ursprünglich sechs Städten, die sich beworben haben, sind drei in die engere Auswahl gerückt. Während Kiew, Odessa und Dnipro noch im Rennen sind, wurden Lviv, Charkow und Cherson eine Absage erteilt.

Wer also heute auf die Bekanntgabe gewartet hat, der wurde enttäuscht. Zuvor hieß es, dass man bereits letzte Woche Mittwoch die Stadt für den ESC 2017 benennen wollte – die Meldung hat sich jedoch als Ente herausgestellt und man hat erneut auf den 1. August verwiesen. Jedoch ist nun erstmal weiter Warten angesagt, denn die Gastgeberstadt-Bekanntgabe wird auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Doch warum?

Anscheinend haben die EBU als auch Jon Ola Sand mit allen drei Bewerbungen noch so ihre Probleme. Deshalb wurden alle um Erklärungen weiterer offener Punkte gebeten. Demnach soll es um die Infrastruktur, die Sicherheit der Arenen und um die Finanzen gehen. Noch kann keiner der drei Städte eine passende Arena vorweisen, die dem Ideal der ESC-Macher entspricht. Der Kiewer Sportpalast müsste aufwändig einer Sanierung unterzogen werden, in Dnipro fehlt es an Hotels und einem leistungsfähigen Flughafen und in Odessa will man als Dach eine Zeltkonstruktion verbauen. Noch hält sich die Begeisterung der EBU in Grenzen und es gilt für die Probleme Lösungen zu finden, mit denen sich beide Seiten anfreunden könnten.

Natürlich ist noch längst keine Eile geboten und es bleibt noch ausreichend Zeit übrig – und wer weiß, vielleicht erhält die Hauptstadt Kiew den Zuschlag? Erst einmal heißt es weiterhin abwarten und Tee trinken.

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